Kunz, Mia Gebhardt, Milla Böhm, Levy Luisa Reins, Hanna Stork, Smilla Racky
Max Kästner, Valentia Trog, Luna Bamberg, Elena Knoch, Mette Neumann, Mathilda Kirchner, Malin Karg, Emma Kern, Ole Kähler
Karla Spark, Lynn Müller, Sophie Seym, Pia Oehler, Sara Ivancic, Hanna Seibel, Lana Morlok, Louisa Marie Winter, Malina Miller

20 Okt. 2026
Weibliche B-Jugend: TSG Münster – HSG Weiterstadt 20:21 (10:8)
Den Bundesliga-Tabellenführer an den Rand einer Niederlage gebracht
Es war das Spiel, auf das viele Spielerinnen und Fans hingefiebert hatten: In der Jugend-Bundesliga ging es gegen die HSG WBW Yellow Tigers aus Weiterstadt, einen der stärksten und bis dahin ungeschlagenen Gegner der Gruppe. Über weite Strecken lag die TSG in Führung, zeitweise mit bis zu drei Toren, und hatte den Favoriten am Rande der ersten Saisonniederlage. Am Ende unterlag die TSG knapp mit 20:21, nachdem sie zur Pause noch mit 10:8 vorn gelegen hatte. Lange sah es nach dem ersten Punktegewinn aus, die Leistung über 60 Minuten macht weiter Mut.
Vor voller Tribüne startete Münster hochmotiviert und fand von Beginn an gut ins Spiel. Über das gesamte Spiel hinweg warfen sich die TSG-Mädels in jeden Zweikampf, kämpften um jeden Ball und ließen sich vom großen Namen des Gegners nicht beeindrucken. Die Abwehr stand sicher, und auch im Angriff fand das Team immer wieder Lösungen gegen die offensive Deckung. Mit einer geschlossenen Abwehrleistung gelang es wiederholt, Weiterstadt ins Zeitspiel zu drängen. Eine wichtige Rolle spielte dabei Torhüterin Nora Friton. Nachdem sich die zweite Torhüterin schon beim Aufwärmen verletzt hatte, stand sie über die vollen 60 Minuten allein zwischen den Pfosten. Sie meisterte diese Aufgabe mit vielen starken Paraden, besonders in der ersten Halbzeit.
Auch nach dem Seitenwechsel knüpfte die Mannschaft direkt an ihre Leistung an und hielt den Vorsprung zunächst konstant bei mindestens zwei Toren. Die geschlossene Abwehr machte es dem Gegner schwer, sodass sich eine umkämpfte und torarme Partie entwickelte. Erst in der 48. Minute gelang es Weiterstadt, erstmals in Führung zu gehen. Zunächst blieb Münster dran, doch durch die individuelle Klasse der Gäste lag die TSG zwei Minuten vor Schluss plötzlich mit drei Toren zurück. Mit zwei schnellen Treffern und einer starken Parade kämpfte sich Münster heran. Die Halle bebte. Doch der letzte, entscheidende Treffer wollte nicht mehr fallen.
Als die Schlusssirene ertönte, mischten sich Enttäuschung und Stolz. Enttäuschung über den knapp verpassten Lohn, Stolz über eine Leistung, die Mut macht. Dass sich die Mannschaft gegen einen der Topfavoriten der Gruppe über fast die gesamte Spielzeit vorn hielt und ein ungeschlagenes Spitzenteam bis in die Schlusssekunden forderte, zeigt die klar nach oben weisende Entwicklungskurve. Trainer Maximilian Kästner ist stolz: „Auch wenn wir uns am Ende mit 20:21 knapp geschlagen geben mussten, bin ich unglaublich stolz auf die Mädels. Jede Einzelne hat bis zum Schluss gekämpft, alles gegeben und echten Teamgeist gezeigt. So eine erneute, denkbar knappe Niederlage tut weh, aber auf diese Leistung und diesen Zusammenhalt können wir stolz sein. Darauf werden wir aufbauen.“ Die Chancen erspielt sich die TSG inzwischen regelmäßig, der erste Sieg ist nur eine Frage der Zeit. Die nächste Gelegenheit bietet sich am 7. November. Dann ist Münster auswärts zu Gast bei der HSG Kleenheim-Langgöns.
Es spielten: Nora Friton, Sara Ivancic (Tor), Lana Morlok (5/2), Louisa Marie Winter (4/3), Smilla Racky (4), Aurelia Hecht (3), Matilda Mehner (2), Luna Bamberg (1), Eleni Prösamer (1), Mette Neumann, Malin Karg, Mathilda Kirchner, Hanna Stork, Sophie Seym, Emma Kern, Ida Jordan.

12 Okt. 2026
Weibliche B-Jugend: HSG Kastellaun/Simmern – TSG Münster 24:23 (13:15)
Starker Kampf bis zur letzten Minute wird nicht belohnt
Zum dritten Saisonspiel in der Bundesliga machten sich zehn motivierte Spielerinnen auf den Weg nach Simmern. Die Halle war gut gefüllt und bot einen passenden Rahmen für die Begegnung. Aufgrund der Ferien war der Kader diesmal besonders klein. Trainer Max Kästner und Athletiktrainerin/Physiotherapeutin Helena Nitzke sowie einige Fans begleiteten die Mannschaft. Die Botschaft vor dem Spiel war eindeutig: Zusammenhalt, Teamgeist und gegenseitige Unterstützung. Jede sollte für die andere einstehen, sich gegenseitig unterstützen und auch nach Fehlern weiter motivieren. Es hieß bis zum Ende Durchhalten, füreinander kämpfen und als Team auftreten. Eine zusätzliche Herausforderung wartete auf dem Spielfeld. Durch den kleinen Kader mussten sie immer wieder ihre Positionen wechseln und Aufgaben übernehmen, die sie sonst nicht gewohnt waren. „Doch die Mannschaft nahm diese Herausforderung an und meisterte sie mit Bravour“, war der Trainer zufrieden. Zu Beginn waren die Mädels vom Schwarzbach, die unter der Flagge der TSG Münster antreten, noch etwas unsicher. Doch mit den ersten Toren fanden sie immer besser ins Spiel. Sie erarbeiteten sich ihre Chancen, kämpften um jeden Ball und überzeugten mit einer stabilen Abwehr. Auch die beiden Torhüterinnen zeigten tolle Paraden und trugen dazu bei, dass Münster das Spielgeschehen bestimmte und eine Überraschung nach zuvor zwei deutlich verlorenen Spielen in der Luft lag. Auch nach der Pause knüpfte die Mannschaft zunächst an ihre gute Leistung an. Doch mit zunehmender Spielzeit machten sich die schwindenden Kräfte bemerkbar. Einige technische Fehler und unglückliche Torabschlüsse verhinderten, dass sich die Mädels weiter absetzen konnten.
Ab der 46. Minute entwickelte sich ein spannendes Duell, in dem beide Mannschaften bis zum Schluss um jeden Treffer kämpften. Die Entscheidung fiel denkbar knapp. Auch wenn es diesmal nicht für die ersten Punkte gereicht hat, können die Münsterer Mädels sehr stolz auf ihre Leistung sein. „Jede einzelne Spielerin hat gekämpft, niemand hat aufgegeben. Auf dem Feld und von der Bank aus unterstützten sich alle gegenseitig und hielten als Mannschaft zusammen. Auch die mitgereisten Fans standen das gesamte Spiel über hinter dem Team und sorgten für zusätzliche Motivation“, so das Fazit der Trainer. Für die nächsten Spiele gab es von den Eltern, den mitgereisten Fans und allen die die Daumen gedrückt haben, noch eine Portion Motivation: „Mädels, nehmt diesen Teamgeist mit ins nächste Spiel! Ihr habt gezeigt, was ihr gemeinsam erreichen könnt. Kämpft weiter füreinander, glaubt an euch und bleibt dran. Dann holt ihr euch beim nächsten Mal die ersten zwei Punkte!“
Es spielten: Sara Ivancic, Nora Friton (Tor), Eleni Prösamer (5), Emma Kern (2), Ida Jordan (1), Lucy Trog, Louisa Winter (8/2), Mette Neumann (2), Smilla Racky (3), Sophie Seym (2)

23 Sep. 2026
Eine Woche nach dem Auftakt in Mainz stand für die weibliche B-Jugend der TSG Münster das erste Heimspiel in der Jugend-Bundesliga an. In der heimischen Schwarzbachhalle in Kriftel, der Halle des Kooperationspartners HSG Schwarzbach, empfing das Team den HC Erlangen und musste sich am Ende mit 26:36 (11:17) geschlagen geben. Gegen den Gruppen-Favoriten lief zwar vieles noch nicht zusammen, dennoch zeigte sich, dass die neu formierte Mannschaft auf dem richtigen Weg ist.
Vor eigenem Publikum trat Münster deutlich weniger nervös auf als zuletzt auswärts. Der Matchplan war klar, doch gegen die offensiv und aggressiv verteidigenden Erlangerinnen fand das Team über weite Strecken keine spielerische Lösung. Immer wieder brachte die frühe Deckung der Gäste Münster aus dem Rhythmus. In der ersten Halbzeit schlichen sich erneut technische Fehler ein, viele davon vermeidbar. Dazu kamen in der Abwehr Probleme in der Zuordnung und verlorene Eins-gegen-eins-Duelle.
Erlangen nutzte das konsequent und zog früh davon. Beim 3:7 nahm Münster eine erste Auszeit. Danach hielt die eingewechselte Lana Morlok dagegen, traf mehrfach in Folge und bereitete Treffer am Kreis vor. Münster kam jedoch gegen die konsequente Deckung der Gäste nicht heran. Erlangen baute den Vorsprung weiter aus: Mit einem 11:17 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel stand das Team stabiler, ging besser in die Zweikämpfe und ließ sich vom Rückstand nicht entmutigen. Am Kreis brachte Mette Neumann die Zuspiele immer wieder sicher unter und überzeugte zudem mit guten Abwehraktionen.
Am Ende fehlte gegen die abgeklärten Gäste die Konstanz über 60 Minuten. Zu viele Fehler und Unkonzentriertheiten in der ersten Hälfte waren gegen einen Gegner dieser Klasse nicht mehr aufzuholen, sodass die Niederlage in der Höhe leistungsgerecht ausfiel.
Trainer Maximilian Kästner ordnete das Spiel fair ein: „Erlangen ist eine richtig starke Mannschaft, an der man wächst. In vielen Werten sind wir eigentlich gar nicht so weit weg, aber wir hatten deutlich mehr technische Fehler und Ballverluste als der Gegner, und viele davon landen direkt im Gegenstoß, wo wir gar nicht mehr verteidigen können. Nach der Pause haben wir uns gesteigert und mutiger gespielt. Genau daran knüpfen wir an.“ Das Team mit vielen Bundesliga-Neulingen sammelte gegen einen Topgegner weiter wichtige Erfahrungen. Die Richtung stimmt, und die TSG arbeitet Woche für Woche weiter an sich.
Bis zum nächsten Spiel bleiben noch einige Wochen. Es fällt mit dem 11. Oktober allerdings ausgerechnet auf das mittlere Wochenende der hessischen Herbstferien. Der kommende Gegner HSG Kastellaun-Simmern zeigte sich zu keinem Ausweichtermin bereit, obwohl auch in Rheinland-Pfalz Ferien sind. So wird die Auswärtsaufgabe zusätzlich erschwert, die die TSG trotzdem sportlich annimmt.
Für Münster im Einsatz: Im Tor Nora Friton, Sara Ivancic. Im Feld: Lana Morlok (6), Mette Neumann (4), Aurelia Hecht (3), Eleni Prösamer (3), Luna Bamberg (2/1), Malin Karg (2), Matilda Mehner (2), Louisa Marie Winter (1), Hanna Stork (1), Smilla Racky (1), Sophie Seym (1), Emma Kern, Lucy Valentina Trog, Lynn Müller.
Trainer: Maximilian Kästner, Oliver Kähler. Betreuerin: Nicole Dollinger.

22 Sep. 2026
Am zweiten Spieltag gleich ein Derby: Die Regionalliga-Mannschaft der weiblichen B-Jugend der HSG Schwarzbach empfing zum ersten Heimspiel der Saison die HSG EppLa. Bereits in der vergangenen Saison lieferten sich beide Mannschaften stets spannende Duelle auf Augenhöhe – und auch diesmal sollten die Zuschauer einen echten Handball-Krimi erleben.Die HSG Schwarzbach startete konzentriert in die Partie, musste die Gäste nach den ersten zehn Minuten jedoch zunehmend davonziehen lassen. EppLa nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich zwischenzeitlich auf 13:7 ab. Schwarzbach stabilisierte sich anschließend wieder und verhinderte, dass der Rückstand weiter anwuchs. Mit einem 13:19 ging es in die Halbzeitpause.Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die HSG Schwarzbach verändert. Das Trainerteam stellte das Deckungskonzept um und versuchte insbesondere, Lilli Janson aus dem Angriffsspiel der Gäste zu nehmen. Die Maßnahme zeigte Wirkung: Schwarzbach verteidigte deutlich aggressiver und kämpfte sich Tor um Tor zurück in die Partie.In der 40. Minute war es schließlich so weit: Die HSG Schwarzbach erzielte den Ausgleich und das Derby war wieder völlig offen.Die letzten zehn Minuten entwickelten sich zu einem echten Krimi. Schwarzbach legte vor, EppLa glich aus – und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen.Die Entscheidung fiel erst in den allerletzten Sekunden. Nach einer Auszeit bekam die HSG Schwarzbach noch einmal die Möglichkeit, den entscheidenden Angriff vorzubereiten. Fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang schließlich der umjubelte Siegtreffer.Trainer Oliver Kähler zeigte sich nach der Partie vor allem von der Moral seiner Mannschaft beeindruckt:„Wir haben eine tolle kämpferische Leistung gezeigt. Schon in der Halbzeit hat man den Mädels angemerkt, dass sie sich unbedingt wieder herankämpfen wollen. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und bis zur letzten Sekunde an ihre Chance geglaubt. Auf diese Leistung können wir sehr stolz sein.“Damit belohnte sich die weibliche B-Jugend der HSG Schwarzbach nach einer starken Aufholjagd mit einem emotionalen Derbysieg und einem gelungenen ersten Heimspiel der Regionalliga-Saison
Gespielt haben: Pia Oehler, Hanna Seibel, Liv Welcher, Emma Grom 1, Lana Morlok 9, Hanna Stork, Karla Spark, Mia Gebhardt 1, Sophie Syme 1, Smilla Racky 2, Melinda Yilmaz, Lucy Trog 1, Luna Bamberg 9, Emma Kern 4, Elena Knoch 1

15 Sep. 2026
Weibliche B-Jugend: JSG Mainz05/TV Nieder-Olm – TSG Münster 36:25 (15:12)
Gut mitgehalten, am Ende zu nervös bei Bundesliga-Premiere
Zum ersten Spieltag der Jugend-Bundesliga reiste die weibliche B-Jugend der TSG Münster, die mit vielen Spielerinnen von der HSG Schwarzbach in einer Kooperation an den Start geht, nach Nieder-Olm zur. Für die neu formierte Mannschaft war es das Debüt auf der größten Bühne im Jugendhandball, und die Vorfreude war entsprechend groß. Die Voraussetzungen stimmten. In nur wenigen Wochen hatte sich das Team unter dem neu formierten Trainerteam um Maximilian Kästner, Oliver Kähler und Helena Nietzke zusammengefunden. Möglich macht das die Kooperation der TSG mit der HSG, die den Spielerinnen die Chance gibt, sich auf höchstem Niveau weiterzuentwickeln. Die Vorbereitung lief gut: Beim Sauerland Cup gewann das Team drei von fünf Spielen gegen Bundesligagegner aus ganz Deutschland und einen internationalen Teilnehmer. Und beim Süwag-Cup setzte sich die TSG gegen genau diesen Mainzer Gegner durch. Die Hoffnung auf einen erfolgreichen Auftakt war also berechtigt. Die Rolle des Außenseiters in der Bundesliga nehmen die TSG-Mädels gern an.
Der Start ins für viele Spielerinnen erste Bundesliga-Spiel verlief dann allerdings nervös. Mehrere gut herausgespielte freie Würfe und drei vergebene Siebenmeter in der ersten Halbzeit blieben ungenutzt. Dazu klappten die Übergänge in der Abwehr nicht so, wie sie zuvor besprochen worden waren. Mainz nutzte das und zog davon. Immerhin sorgte Malin Karg aus dem Rückraum immer wieder für Entlastung und hielt Münster in Schlagdistanz.
Nach der Pause kamen die Münsterer Mädels hoch motiviert aus der Kabine. Angeführt von Eleni Prösamer am Kreis verkürzte das Team auf nur noch ein Tor und blieb bis zur 44. Minute auf Schlagdistanz. In dieser Phase zeigte die Mannschaft, was in ihr steckt. Matilda Mehner, kurzfristig per Zweitspielrecht aus Bensheim zum Team gestoßen, fügte sich mit drei Toren sofort stark ein. Dann jedoch schlichen sich erneut technische Fehler ein, die Mainz zu einfachen Toren im Gegenstoß nutzte. Das Ergebnis fiel in der Höhe zu deutlich aus. Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss wäre mehr drin gewesen.
Trainer Maximilian Kästner zog ein gemischtes Fazit: „Am Ende haben wir uns durch zu viele eigene Fehler selbst geschlagen. Positiv ist, dass wir uns die Möglichkeiten erspielt haben, wir waren im Abschluss nur noch nicht eiskalt genug. Trotzdem nehmen wir viele wichtige Erfahrungen mit und wissen, woran wir weiterarbeiten können.“ Die nächste Gelegenheit kommt schnell: Schon am kommenden Samstag will es die TSG besser machen, dann vor eigenem Publikum gegen Erlangen.
Es spielten: Nora Friton, Pia Öhler (Tor), Luna Bamberg (4/1), Louisa Marie Winter (4), Eleni Prösamer (3), Malin Karg (3), Smilla Racky (3), Matilda Mehner (3), Lana Morlok (2/1), Hanna Stork (2), Mette Neumann (1), Sophie Seym, Emma Kern, Ida Jordan, Aurelia Hecht, Lucy Valentina Trog

16 Aug. 2026
Vorbereitungsturnier der weiblichen B-Jugend um Süwag-Cup
Bundesliga-Luft in der Schwarzbachhalle
Die Handballer vom Schwarzbach schnuppern nicht nur Taunus-Luft, sondern in dieser Saison auch wieder Bundesliga-Luft. Denn viele Spielerinnen der HSG Schwarzbach spielen unter der Flagge und in Kooperation mit dem Nachbarn TSG Münster in der Beletage der weiblichen B-Jugend. Zudem sind die B-Mädels der HSG noch in der Regionalliga, Hessens höchster Spielklasse, unterwegs. Das alles will bestens vorbereitet werden. Und so wird die Schwarzbachhalle Kriftel auch in dieser Saison wieder zu einer Spielstätte für Bundesliga-Handball.
Den Auftakt macht das Vorbereitungsturnier um den Süwag-Cup mit gleich vier Bundesliga-Mannschaften der weiblichen B-Jugend. Die TSG bittet mit Unterstützung der HSG zum Aufeinandertreffen ambitionierter Vereine aus dem Oberhaus der Deutschen Handball-Bundes. Neben Münster in der Kooperation mit Schwarzbach sind auch die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden, die JSG Mainz05/Nieder-Olm aus der Region sowie die HSG Blomberg-Lippe mit weiter Anreise auch als gestandener Damen-Bundesligist am Samstag, 22. August, am Start. Die Zuschauer bekommen also hochklassigen Jugendhandball auf Top-Niveau geboten, ein Besuch lohnt sich allemal. Für Essen und Getränke ist natürlich gesorgt.
„Das Turnier dient als Vorbereitung für die kommende Bundesliga-Saison. Und wir freuen uns auf einen sportlichen fairen und intensiven Turniertag“, kündigen die Veranstalter vom Kooperationsprojekt mit Vorfreude an. Das erste Spiel wird um 10.15 Uhr angepfiffen, die Spielzeit beträgt zwei mal 20 Minuten. Die Gastgeberinnen sind um 11 Uhr gegen Blomberg, um 12.35 Uhr gegen Weiterstadt und um 17.20 Uhr gegen Mainz/Nieder-Olm am Start.

14 Juni 2026
Beach Berries mit beeindruckender Wochenendbilanz
Für die Beach Berries stand am vergangenen Wochenende ein vollgepackter Turnierkalender mit Stationen in Meisenheim und Langenselbold auf dem Programm. Die Bilanz kann sich mehr als sehen lassen: Mehrere Turniersiege, starke Teamleistungen und eine deutlich sichtbare Entwicklung der jungen Athletinnen und Athleten sorgten für ein rundum erfolgreiches Wochenende.Bereits am Samstag gingen in Meisenheim gleich zwei U14-Teams der Beach Berries an den Start. Beide Mannschaften präsentierten sich von Beginn an in hervorragender Form, überzeugten mit großem Einsatz, spielerischer Qualität und starkem Teamgeist. Der verdiente Lohn: Beide Teams teilten sich am Ende den hervorragenden 1. Platz und unterstrichen damit eindrucksvoll die starke Nachwuchsarbeit der Beach Berries.
Am Nachmittag griff dann die U16-Mannschaft ins Turniergeschehen ein. Auch hier zeigten die Beach Berries eine souveräne Leistung. Mit konzentrierten Auftritten und sehenswertem Pirouetten dominierten sie ihre Konkurrenz und sicherten sich ebenfalls verdient den Turniersieg.
Doch damit war das erfolgreiche Wochenende noch nicht beendet. Am Sonntag reiste die U14 nach Langenselbold, um dort erneut ihr Können unter Beweis zu stellen. Nach einer starken Turnierleistung erreichten die Beach Berries das Finale, wo sie auf den Nachbarn aus Kelkheim trafen. Gegen das Team von Beach & DaGang hatte man noch am vergangenen Wochenende das Nachsehen gehabt. Doch diesmal zeigten die Beach Berries ihre Entwicklung eindrucksvoll auf dem Feld. Mit großem Kampfgeist, spielerischer Klasse und einer geschlossenen Mannschaftsleistung gelang die Revanche – der Finalsieg war perfekt.
Die Ergebnisse des Wochenendes zeigen deutlich, dass sich die Beach Berries von Woche zu Woche steigern und immer besser in die laufende Beachsaison finden. Die kontinuierliche Entwicklung, der starke Teamzusammenhalt und die Freude am Spiel machen sich zunehmend in den Ergebnissen bemerkbar.

1 Juni 2026
Weibliche B-Jugend: Regionalliga-Qualifikation souverän gemeistert
HSG Schwarzbach erneut auf höchstem Niveau in Hessen vertreten
Die weibliche B-Jugend der HSG Schwarzbach hat die Qualifikation zur Regionalliga erfolgreich abgeschlossen und sich damit erneut das Ticket für die höchste hessische Spielklasse gesichert. Mit zwei starken Qualifikationsturnieren und jeweils einem hervorragenden zweiten Platz wurde das große Saisonziel erreicht. Bereits im ersten Turnier zeigte die Mannschaft ihre Klasse. Lediglich gegen die HSG Kleenheim musste sich dasa Team geschlagen geben. Der Gegner trat dabei mit einer Mannschaft an, die größtenteils aus Spielerinnen des Bundesliga-Kaders bestand. Gegen alle weiteren Konkurrenten dominierte die HSG Schwarzbach das Geschehen deutlich und sicherte sich souverän den zweiten Platz, der gleichzeitig die Teilnahme an der zweiten Qualifikationsrunde bedeutete.
In der entscheidenden Runde traf das Team in der heimischen Schwarzbachhalle auf Epp/La, Kassel-Wilhelmshöhe sowie Bensheim/Auerbach II. Auch hier präsentierte sich die Mannschaft in hervorragender Verfassung und belegte erneut den zweiten Rang. Besonders knapp verlief das Rennen um den Turniersieg: Punktgleich mit Epp/La musste man sich aufgrund des direkten Vergleichs mit Platz zwei zufriedengeben.
Trotzdem überwiegt die Freude über das Erreichte. Mit der erfolgreichen Qualifikation hat die HSG Schwarzbach erneut ein bemerkenswertes Ergebnis erzielt: Im weiblichen Bereich sind für die Saison 2026/27 sämtliche Jugendmannschaften von der E- bis zur B-Jugend für die höchste Spielklasse im Bezirk oder in Hessen qualifiziert. Die weibliche E-Jugend schaffte das am Wochenende erneut mit vier Siegen teils gegen namhafte Gegner wie Oberursel oder Epp/La. Nun richtet sich der Fokus auf die Vorbereitung für die kommende Spielzeit. „Ziel ist es, alle Teams optimal auf die Herausforderungen in ihren jeweiligen Ligen einzustellen und sich dort erfolgreich zu behaupten“, sagt der neue Jugendwart Oliver Kähler, der auch die weibliche B-Jugend trainiert.
Zusätzlich wird die weibliche B-Jugend die TSG Münster unterstützen, um gemeinsam eine schlagkräftige Mannschaft für die Jugend-Bundesliga auf die Beine zu stellen. Für die Handballfans in Kriftel bedeutet dies einen weiteren Höhepunkt: Durch die Kooperation mit der TSG Münster werden in der kommenden Saison auch Bundesliga-Spiele der weiblichen U16 in der Schwarzbachhalle zu sehen sein. Die Vorfreude auf die neue Saison ist bereits jetzt groß. Spannende Spiele, hochklassiger Jugendhandball und zahlreiche sportliche Highlights warten auf die HSG Schwarzbach und ihre Fans. „Also: Freut euch auf eine spannende Saison und unterstützt unsere Berries zahlreich in der Schwarzbachhalle“, wirbt die HSG schon jetzt.