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5 Okt. 2026
Männer I: ESG Niederhofheim/Sulzbach – HSG Schwarzbach 28:29 (12:11)
Spitzenspiel-Sieg nach Fünf-Tore-Rückstand in letzter Sekunde
Nach drei zum Teil überaus deutlichen Siegen zum Saisonstart war das Gastspiel der HSG bei der ESG die erwartet harte Nuss für den Tabellenführer der Bezirks-Oberliga. Am Ende brauchte es für die Mannschaft von Trainer Dennis Gendritzki jede Menge Kampfgeist und Moral, aber auch eine gehörige Portion Glück, um als Sieger vom Feld zu gehen. Denn die Gastgeber hatten über weite Strecken des Spiels geführt, ihren Vorsprung am Ende aber aus der Hand gegeben. So fing Fynn Lange kurz vor Schluss einen Ball ab, der über Mika Weiner bei Connor Pfeil landete. Und der vollendete mit der Schluss-Sirene zum auch für die vielen Fans umjubelten Auswärtserfolg. Den feierte das Team mit dem fast schon obligatorischen Publikums-Siegerfoto und Jubelrufen vom „Derbysieg“ dann ausgiebig.
Dabei war das vorher ein ziemlich hartes Stück Arbeit. Der Start konnte sich mit einem schnell 4:0-Lauf noch prima sehen lassen. Doch dann fanden die Gastgeber immer wieder Lücken in der Schwarzbach-Deckung, meist über ihren zweikampfstarken Halben Felix Watkowiak. Oder er bediente wiederum gut den Kreis und die anderen Mitspieler. Beim 8:7 (17.) lag die ESG, Tabellendritter der Vorsaison, erstmals vorne. Nun entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, denn auch die Gäste erspielten sich immer wieder Raum für freie Torwürfe. Da nicht alle Chancen hüben wie drüben genutzt wurden, blieb es spannend.
Im zweiten Durchgang schien das Pendel deutlich für Niederhofheim/Sulzbach auszuschlagen. Sie lagen 15:12 vorne, die HSG kam auf 17:16 heran, um dann aber scheinbar entscheidend mit fünf Gegentoren in Folge ins Hintertreffen zu geraten (16:21 in der 41. Minute. Doch hier präsentierte sich nun eine zur Vorsaison mental stabilere HSG-Mannschaft, die sich auch vom Trubel und den vielen Wischer-Unterbrechungen nicht aus der Ruhe bringen ließ und wieder auf Tuchfühlung kam. Vor allem der starke Ben Büchter fand viele Lücken, auch Jacob Eid brach immer wieder durch in der Phase. Dennoch schienen beim 25:28 fünf Minuten vor Schluss die Fälle fortgeschwommen, bis der Spitzenreiter sein „Finale furioso“ zündete und als fröhlicher Sieger das Feld verließ.
Es spielten: Dominik Mohr, Janik Pfeffer (Tor), Marc Stroh (1/1), Marc Reuther, Johannes Stockhofe (1), Christian Schröder (3), Max Schubert, Niklas Beimel, Ben Büchter (9), Jacob Eid (3), Jannik Poch (1), Mika Weiner (4/4), Connor Pfeil (3), Fynn Lange (4)

30 Sep. 2026
Männer I: HSG Schwarzbach – TuS Holzheim II 54:28 (25:13)
Zum Start in das Kerbe-Wochenende durften sich die Männer aus Hofheim und Kriftel bereits am Freitagabend in der Kreissporthalle beweisen.
Der Start in die Partie verlief zunächst holprig. Durch unglückliche Abpraller fanden die Herren 1 nicht in ihr gewohntes Tempospiel. In Kombination mit den nahezu einzigen Fehlwürfen der Heimmannschaft stand es bis zur 8. Spielminute lediglich 2:1.
Danach sollte sich das Spiel schlagartig ändern. Die Männer vom Schwarzbach fanden ins Tempospiel und stellten weiterhin eine solide Abwehr. So konnte man sich Schritt für Schritt absetzen, sodass zur Halbzeit eine komfortable 25:13-Führung auf der Anzeigetafel stand.
In der Halbzeitansprache ging es nun hauptsächlich darum, den Fokus zu halten und an die Leistung aus der ersten Halbzeit anzuknüpfen, denn das war in der vergangenen Woche in Dotzheim nicht sonderlich gut gelungen.
An diesem Abend sollte der Fokus nicht verloren gehen. Vor allem in der Offensive knüpfte man nahtlos an die Leistung der ersten Halbzeit an. Lediglich in den letzten acht Minuten kassierten die Männer vom Schwarzbach das ein oder andere Gegentor zu viel, was mit den Rotationen und der dadurch ungewohnten Formation zusammenhing. Am Ende stand somit ein mehr als verdienter und souveräner Erfolg von 54:28 auf der Anzeigetafel.
Besonders hervorzuheben ist, dass mit Mika Weiner (15), Ben Büchter (12) und Malte Braun (11) gleich drei Spieler die 10-Tore-Marke knacken konnten.
Verdientermaßen konnte man sich nun auf die Unterstützung der anderen Mannschaften der HSG und die Krifteler Kerb am anstehenden Wochenende konzentrieren.
Nächste Woche wartet wohl der erste richtige Härtetest auf die HSG. Auswärts geht es gegen die Männer der ESG Niederhofheim/Sulzbach, die in den vergangenen Jahren stets zur Spitzengruppe gehörten.
Auch hier freuen wir uns über tatkräftige Unterstützung in der Eichwaldhalle in Sulzbach am Sonntag, den 04.10.2026, um 17:30 Uhr.
Es spielten: Dominik Klein, Marius Kraus (Tor); Niklas Beimel (1), Malte Braun (11), Ben Büchter (12), Fynn Lange (2), Connor Pfeil (3), Jannik Poch (1), Marc Reuther (4), Christian Schröder (2), Max Schubert (1), Johannes Stockhofe (2), Marc Stroh, Mika Weiner (15/1)

29 Sep. 2026
Weibliche C1-Jugend: HSG Schwarzbach – TSG Oberursel 32:23 (14:15)
Leistungssteigerung nach der Pause beschert zwei Punkte
Viertes Spiel, vierter Sieg! Die C-Jugend-Mädels der HSG Schwarzbach bleiben weiter auf Erfolgskurs – auch wenn der jüngste Erfolg deutlich härter erkämpft werden musste, als es das Endergebnis vermuten lässt. Denn zunächst war laut Trainer Johannes Stockhofe Sand im Getriebe. Die Gastgeberinnen fanden nur schwer ins Spiel, agierten im Angriff zu ungenau und ließen in der Defensive ungewohnte Lücken entstehen. Oberursel dagegen spielte mutig, aggressiv und konsequent und lag nach zehn Minuten verdient mit 7:4 vorne. Auch danach blieb es ein zähes Ringen. Beim 11:11 schien die Wende geschafft, doch Oberursel ließ sich davon nicht beeindrucken und ging mit einer 15:14-Führung in die Pause.
Die Halbzeit tat dann wohl ganz gut, Schwarzbach kam deutlich engagierter zurück, übernahm beim 16:15 durch Louisa Rösler erstmals die Führung – doch Sicherheit wollte zunächst noch immer nicht einkehren. Bis zum 20:20 blieb die Partie völlig offen. Mara Tonhauser und Zara Salandy legten dann aber gemeinsam den Turbo ein, die Abwehr packte immer entschlossener zu und plötzlich funktionierte auch das Tempospiel. Aus dem 20:20 wurde ein 25:21 – und damit war der Bann gebrochen. Jetzt lief es: Ballgewinne, Tempo, Tore und eine immer stärker werdende Defensive sorgten dafür, dass sich die Schwarzbacherinnen in der Schlussphase noch deutlich absetzen konnten. Am Ende stand ein deutlich zu hoch ausgefallenes 32:23 auf der Anzeigetafel.
„Ein Sieg, der vielleicht nicht von Anfang an glänzte – dafür aber umso mehr von Kampfgeist, Geduld und dem Willen, ein enges Spiel am Ende doch noch zu drehen, geprägt wa“, so der Trainer. „Gegen eine starke Oberurseler Mannschaft haben wir heute lange gebraucht, um in Tritt zu kommen. Aber man kann auch nicht jedes Spiel glänzen. Manche Siege muss man sich auch erarbeiten – und das haben wir heute hinten raus geschafft.“ Damit bleiben die Schwarzbacherinnen nach vier Spielen ungeschlagen. Jetzt heißt es allerdings erst einmal: durchatmen: Vier Wochen Handballpause stehen an, bevor es in die heiße Phase der Hinrunde geht. Und eines ist schon jetzt klar: In dieser Liga mit ihrer enormen Leistungsdichte wird es noch viele spannende Duelle geben.
Es spielten: Emily Amende, Josephine Geipel (Tor), Phline Jung (4), Helena Pipic (7/2), Latika Poologaras (3), Mara Tonhauser (3), Eilsa Hendler (1), Louisa Rösler (2), Zara Salandy (9), Louisa Liedtke, Charlotte Lübs, Carla Weitkamp (1), Nele Kähler, Cleo Owen (1), Nina Krußig, Jonna Vitze (1), Lotta Großmann

25 Sep. 2026
Die Damen vom Schwarzbach durften zur Primetime um 18 Uhr in der Eibelshausener Halle antreten.
Jeder, der in der Halle schonmal war, weiß, hier kann es unangenehm werden. Die Halle füllte sich allmählich, um das Spektakel zu sehen. Unsere Mannschaft, welche zur diesjährigen weitesten Auswärtsfahrt mit zwei 9ner Bussen angereist war, spielte mutig auf. Immer wieder gelang es ihr eins gegen eins am Mann richtig zu platzieren. Dabei besonders herausragend unsere Nummer 57, Nele Hacker, welche 6 Tore zum endgültigen Spielstand beitragen konnte. Vorne wie hinten wurde um jeden Ball gerungen. Mit kreativen Einfällen von der Bank, wie in einer versetzten 4:2 Abwehr konnte das Spiel der Gegnerinnen entscheidend gestört werden.
Im Laufe des Spiels konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzten, sodass der Druck durchgängig aufrechterhalten werden musste. Dies befeuerte zudem die laute Halle, welche ihre Heimmannschaft lautstark unterstütze. Die Damen vom Schwarzbach schafften es immer wieder einen Vorsprung rauszuspielen, vor allem durch Konsequenz in der Abwehr verbunden mit einer starken Torwartleistung. Eine entscheidende Rolle hierbei Jonna Lotz, die das Abwehrzentrum dicht hielt und vorne vom Kreis auch 6 Treffer erzielen konnte. Obwohl man in der Schlussphase mit zwei Toren Vorsprung in der 58. Minute am längeren Hebel saß, ließ man die Gastgeber durch einen Strafwurf nochmal auf ein Unentschieden ran. So konnte der letzte Angriff nicht erfolgreich genutzt werden, sodass nach 60 Minuten ein 27:27 auf der Anzeigetafel vorzufinden war. Die Gastgeberinnen freuten sich über den geholten Punkt deutlich mehr als die Berries, hatte man doch das Gefühl heute wäre hier mehr drinnen gewesen. An der Stelle ist Geduld bis zu dem nächsten Wochenende gefragt. Nicht nur aufgrund der Kerb, sondern ganz besonders, weil man das Gefühl hat auf dem richtigen Weg zu sein und nun endlich den nächsten Schritt machen zu können.
Gespielt haben: Alea Zemljak (Tor), Emma Henke, Mariella Luckas, Lisa Gronkiewicz (3), Milena Heun (3), Laura Lüneburger (1), Franca Welcher (2), Lorena Loi (1), Zoé Alp (4), Paulina Kemmer, Christina Schröder (2), Kim Brenninger (1), Jonna Lotz (6), Nele Hacker(6), Lena Kuptschitsch (Tor)
Auf der Bank: Clara Frühauf, Manuel Heilhecker Teixeira

25 Sep. 2026
Gleich zum ersten Spieltag der ersten Saison unter dem Namen „HSG Schwarzbach“ trafen die Damen auf die Norschter Ladies. Sowohl durch die geringe Distanz der beiden Sportstädten als auch durch das jahrelange AufeinandertreIen von Jugend bis in den Erwachsenenbereich kannte man sich Bestens. Zudem hatten die Mädels aus Nordenstadt mit zwei Niederlagen gegen die Berries noch etwas gut zu machen.
Die erste Halbzeit verlief, wie der Rest des Spiels, durchaus auf Augenhöhe. Hierbei gelang es den Mädels vom Schwarzbach nicht im wiederholten Male die sauber ausgespielten Wurfsituation erfolgreich zu gestalten.
Mit der Defensivleistung können unsere Mädels durchaus zufrieden sein, dies spiegelt ebenfalls der Halbzeitstand von 12:13 für die Norschter Ladies wieder. Die dürftigen 12 Tore auf eigener Seite sind hierbei selbstverschuldet.
In Durchgang Zwei häuften sich dann jedoch zunehmend die Fehler. Während hinten die eins gegen eins Situation nun zu leicht durchgelassen wurden, ließ man vorne zu viele Unkonzentriertheiten zu. Grade die zu niedrige Abschlussquote, ausgerechnet vom 7-Meterpunkt, tun bei einem Rückstand von 2 Toren zwei Minuten vor Abpfiff natürlich besonders weh. Daran gilt es jetzt zu arbeiten.
Im Insgesamten lassen sich jedoch vorne, wie hinten vielversprechende Ansätze erkennen, welche das Team gemeinsam mit ihren neuen Trainier in vielen Stunden in den heimischen Hallen sich hart erarbeitet hat.
Um am Ende das Ergebnis doch noch zu drehen, setzte Trainer Manuel Heitera Texeira auf das ungewohnte 7:6 im AngriI um, welches den Gegner in den letzten Minuten noch einige simple TreIer aus der Distanz ermöglichte.
Jetzt heißt es Mund abputzen und weitermachen, die Damen vom Schwarzbach wollen in der Saion zeigen das mehr in ihnen steckt! Mit Eibelshausen steht nun die weiteste Auswärtsfahrt der Saison an. Doch jetzt sind sie in der Rolle der Wiedergutmachung! Nach einem denkbar knappen (26:27) und einem Unentschieden (25:25) aus letzter Saion stellt sich die Mannschaft auf einen harten Kampf gegen den vorjährigen Tabellendritten ein und ist gewillt die ersten Punkte der neuen Spielzeit endlich mit an den Schwarzbach zu nehmen!
Gespielt haben: Alea Zemljak (Tor), Emma Henke, Emilia Borrueco-Miro (2), Lisa Gronkiewicz (3), Milena Heun (4), Laura Lüneburger (1), Franca Welcher (2), Lorena Loi, Zoé Alp (3), Paulina Kemmer (2), Christina Schröder (4), Nele Hacker (4), Kim Brennunger (1), Jonna Lotz (3), Jasmin Kleine, Lena Kuptschitsch (Tor)
Auf der Bank: Vanessa Clement, Manuel Heilhecker Teixeria

23 Sep. 2026
Eine Woche nach dem Auftakt in Mainz stand für die weibliche B-Jugend der TSG Münster das erste Heimspiel in der Jugend-Bundesliga an. In der heimischen Schwarzbachhalle in Kriftel, der Halle des Kooperationspartners HSG Schwarzbach, empfing das Team den HC Erlangen und musste sich am Ende mit 26:36 (11:17) geschlagen geben. Gegen den Gruppen-Favoriten lief zwar vieles noch nicht zusammen, dennoch zeigte sich, dass die neu formierte Mannschaft auf dem richtigen Weg ist.
Vor eigenem Publikum trat Münster deutlich weniger nervös auf als zuletzt auswärts. Der Matchplan war klar, doch gegen die offensiv und aggressiv verteidigenden Erlangerinnen fand das Team über weite Strecken keine spielerische Lösung. Immer wieder brachte die frühe Deckung der Gäste Münster aus dem Rhythmus. In der ersten Halbzeit schlichen sich erneut technische Fehler ein, viele davon vermeidbar. Dazu kamen in der Abwehr Probleme in der Zuordnung und verlorene Eins-gegen-eins-Duelle.
Erlangen nutzte das konsequent und zog früh davon. Beim 3:7 nahm Münster eine erste Auszeit. Danach hielt die eingewechselte Lana Morlok dagegen, traf mehrfach in Folge und bereitete Treffer am Kreis vor. Münster kam jedoch gegen die konsequente Deckung der Gäste nicht heran. Erlangen baute den Vorsprung weiter aus: Mit einem 11:17 ging es in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel stand das Team stabiler, ging besser in die Zweikämpfe und ließ sich vom Rückstand nicht entmutigen. Am Kreis brachte Mette Neumann die Zuspiele immer wieder sicher unter und überzeugte zudem mit guten Abwehraktionen.
Am Ende fehlte gegen die abgeklärten Gäste die Konstanz über 60 Minuten. Zu viele Fehler und Unkonzentriertheiten in der ersten Hälfte waren gegen einen Gegner dieser Klasse nicht mehr aufzuholen, sodass die Niederlage in der Höhe leistungsgerecht ausfiel.
Trainer Maximilian Kästner ordnete das Spiel fair ein: „Erlangen ist eine richtig starke Mannschaft, an der man wächst. In vielen Werten sind wir eigentlich gar nicht so weit weg, aber wir hatten deutlich mehr technische Fehler und Ballverluste als der Gegner, und viele davon landen direkt im Gegenstoß, wo wir gar nicht mehr verteidigen können. Nach der Pause haben wir uns gesteigert und mutiger gespielt. Genau daran knüpfen wir an.“ Das Team mit vielen Bundesliga-Neulingen sammelte gegen einen Topgegner weiter wichtige Erfahrungen. Die Richtung stimmt, und die TSG arbeitet Woche für Woche weiter an sich.
Bis zum nächsten Spiel bleiben noch einige Wochen. Es fällt mit dem 11. Oktober allerdings ausgerechnet auf das mittlere Wochenende der hessischen Herbstferien. Der kommende Gegner HSG Kastellaun-Simmern zeigte sich zu keinem Ausweichtermin bereit, obwohl auch in Rheinland-Pfalz Ferien sind. So wird die Auswärtsaufgabe zusätzlich erschwert, die die TSG trotzdem sportlich annimmt.
Für Münster im Einsatz: Im Tor Nora Friton, Sara Ivancic. Im Feld: Lana Morlok (6), Mette Neumann (4), Aurelia Hecht (3), Eleni Prösamer (3), Luna Bamberg (2/1), Malin Karg (2), Matilda Mehner (2), Louisa Marie Winter (1), Hanna Stork (1), Smilla Racky (1), Sophie Seym (1), Emma Kern, Lucy Valentina Trog, Lynn Müller.
Trainer: Maximilian Kästner, Oliver Kähler. Betreuerin: Nicole Dollinger.

22 Sep. 2026
Am zweiten Spieltag gleich ein Derby: Die Regionalliga-Mannschaft der weiblichen B-Jugend der HSG Schwarzbach empfing zum ersten Heimspiel der Saison die HSG EppLa. Bereits in der vergangenen Saison lieferten sich beide Mannschaften stets spannende Duelle auf Augenhöhe – und auch diesmal sollten die Zuschauer einen echten Handball-Krimi erleben.Die HSG Schwarzbach startete konzentriert in die Partie, musste die Gäste nach den ersten zehn Minuten jedoch zunehmend davonziehen lassen. EppLa nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich zwischenzeitlich auf 13:7 ab. Schwarzbach stabilisierte sich anschließend wieder und verhinderte, dass der Rückstand weiter anwuchs. Mit einem 13:19 ging es in die Halbzeitpause.Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die HSG Schwarzbach verändert. Das Trainerteam stellte das Deckungskonzept um und versuchte insbesondere, Lilli Janson aus dem Angriffsspiel der Gäste zu nehmen. Die Maßnahme zeigte Wirkung: Schwarzbach verteidigte deutlich aggressiver und kämpfte sich Tor um Tor zurück in die Partie.In der 40. Minute war es schließlich so weit: Die HSG Schwarzbach erzielte den Ausgleich und das Derby war wieder völlig offen.Die letzten zehn Minuten entwickelten sich zu einem echten Krimi. Schwarzbach legte vor, EppLa glich aus – und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen.Die Entscheidung fiel erst in den allerletzten Sekunden. Nach einer Auszeit bekam die HSG Schwarzbach noch einmal die Möglichkeit, den entscheidenden Angriff vorzubereiten. Fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang schließlich der umjubelte Siegtreffer.Trainer Oliver Kähler zeigte sich nach der Partie vor allem von der Moral seiner Mannschaft beeindruckt:„Wir haben eine tolle kämpferische Leistung gezeigt. Schon in der Halbzeit hat man den Mädels angemerkt, dass sie sich unbedingt wieder herankämpfen wollen. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und bis zur letzten Sekunde an ihre Chance geglaubt. Auf diese Leistung können wir sehr stolz sein.“Damit belohnte sich die weibliche B-Jugend der HSG Schwarzbach nach einer starken Aufholjagd mit einem emotionalen Derbysieg und einem gelungenen ersten Heimspiel der Regionalliga-Saison
Gespielt haben: Pia Oehler, Hanna Seibel, Liv Welcher, Emma Grom 1, Lana Morlok 9, Hanna Stork, Karla Spark, Mia Gebhardt 1, Sophie Syme 1, Smilla Racky 2, Melinda Yilmaz, Lucy Trog 1, Luna Bamberg 9, Emma Kern 4, Elena Knoch 1

21 Sep. 2026
HSG Dotzheim/Schierstein II – HSG Schwarzbach 38:47 (15:24)
Nach dem sehr erfolgreichen Saisonauftakt vor heimischem Publikum wollten die Männer vom Schwarzbach im ersten Auswärtsspiel direkt das nächste Ausrufezeichen setzen und die Tabellenspitze verteidigen. Gegner HSG Dotzheim/Schierstein II hatte zwar sein Auftaktspiel verloren, dennoch mahnte HSG-Coach Dennis Gendritzki im Vorfeld, dass dies eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe werden könnte.
Ähnlich wie im ersten Spiel gestaltete sich die Anfangsphase ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste nach fünf Minuten. In einer temporeichen Partie fielen auf beiden Seiten zwar schnelle Tore, jedoch schlichen sich immer wieder technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse ein. Beim Stand von 12:16 in der 24. Minute griff Gendritzki schließlich zur Grünen Karte und forderte in der Auszeit höhere Konzentration von seiner Mannschaft. Mit Erfolg: In den verbleibenden sechs Minuten der ersten Hälfte zogen die Krifteler und Hofheimer bis auf neun Tore davon und stellten den 15:24-Pausenstand her.
Besonders treffsicher präsentierte sich bis dahin Mika Weiner, dem in den ersten 30 Minuten bereits 10 Treffer gelangen.
Dementsprechend positiv fiel das Halbzeitfazit in der Kabine aus. Dennoch war allen klar, dass man nach dem Seitenwechsel nicht nachlassen durfte, um die Partie wie schon gegen Ho/Wi frühzeitig und souverän zu entscheiden.
Das gelang jedoch nicht ganz wie erhofft. Der zweite Spielabschnitt verlief weitgehend ausgeglichen: Während die Schwarzbacher den Vorsprung zeitweise auf 10 Tore ausbauten, verkürzte die Heimmannschaft im Gegenzug wieder auf 6 Treffer. Insgesamt war der zweite Saisonsieg der Gästemannschaft zwar zu keinem Zeitpunkt gefährdet, dennoch bot die Partie reichlich Ansatzpunkte für kommende Trainingseinheiten.
Positiv bleibt festzuhalten: Nach beiden Auszeiten von Dennis Gendritzki schaltete sein Team jeweils einen Gang höher und unterband den kurzen Aufschwung der Dotzheim/Schiersteiner Reserve umgehend. Am Ende stand ein torreicher 38:47-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.
Besonders herausragend war an diesem Spieltag die Leistung von Mika Weiner, der sage und schreibe 21 Tore erzielte. Damit übertraf er seinen persönlichen Rekord aus der Vorwoche noch einmal um drei Treffer – so kann es gerne weitergehen!
Am kommenden Wochenende steht in Kriftel die Kerb auf dem Programm. Deshalb eröffnen die Handballer das Festwochenende bereits am Freitag, den 25.09., mit dem nächsten Heimspiel gegen die TuS Holzheim II. Kommt vorbei und unterstützt den Tabellenführer der BOL lautstark von der Tribüne! Anpfiff ist um 20:15 Uhr in der Kreissporthalle Kriftel.
Es spielten: Dominik Klein, Marius Kraus (Tor); Ben Büchter (2), Fynn Lange (5), Kevin Pappisch (2), Connor Pfeil (3), Jannik Poch, Marc Reuther (2), Christian Schröder (3), Johannes Stockhofe (4), Marc Stroh, Mika Weiner (21/3)