folgt nach der Qualifikationsrunde
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24 März 2026
Doppel-Meisterschaft ohne Verlustpunkt gefeiert
Das war gleich mal eine doppelt weiße Weste: Die männliche D1- und D2-Jugend der JSG Schwarzbach feierten nicht nur die Meisterschaft in der Bezirksliga und der Bezirksklasse. Sie holten sich darüber hinaus jeweils den Titel, in dem sie alle Spiele gewannen. Die D2 machte dieses Kunststück schon vor gut einer Woche mit einem 34:17 bei Dotzheim/Schierstein II perfekt, kam am Ende auf 24:0 Punkte und 328:225 Tore. Eine Woche später war dann die D1 dran, es ihrer Zweiten gleichzutun. Im Spitzenspiel gegen den Zweiten FTG Frankfurt hatten sie nur bis zur Pause etwas Mühe, um am Ende wieder sehr deutlich zu gewinnen. Hier stehen nun 36:0 Punkte und 672:310 Tore zu Buche.
Am Ende einer Saison, die mit einer großen Enttäuschung begonnen hatte, hüpften die D1-Jugend-Spieler in einem Jubelkreis durch die Hofheimer Brühlwiesenhalle – wie im Übrigen etwas später auch ihre Gegner von der FTG Frankfurt, die immerhin eine Vizemeisterschaft feiern konnten. Der Handball-Spielgemeinschaft aus Kriftel und Hofheim aber war nicht beizukommen in diesem Bezirksligajahr, zu dessen Abschluss sie die zweitplatzierten Frankfurter letztlich locker mit 35:25 schlug, zur Vollendung einer blitzsauberen Bilanz: 18 Spiele, 18 Siege. Die im Übrigen auch ihre zweite Mannschaft ins Ziel brachte, die in der Bezirksklasse ebenfalls ohne einen einzigen Verlustpunkt ebenfalls Meister wurde.
„Schön, dass wir die Meisterschaften zu Null geholt haben“, sagte Marie Weydmann-Kühn aus dem insgesamt sechsköpfigen Trainerteam, „aber wir wissen auch, an welchen Dingen wir in Bezug auf die Quali arbeiten müssen: Insbesondere an der Abwehr, an der Torquote, an der Vermeidung technischer Fehler.“ Denn der Blick geht gleich wieder voraus: Ende April steht das Qualifikationsturnier für die Bezirksoberliga-Runde der nächsten D-Jugend-Saison an, das soll diesmal nicht schief gehen.
Vor der aktuellen Spielzeit verpasste die Schwarzbach-Jugend unter unglücklichen Umständen und spürbar ersatzgeschwächt den Sprung in die höchstmögliche Spielklasse. Das war erstmal bitter. Trainer und Spieler aber versuchten, das Beste daraus zu machen, und starteten mit beiden Mannschaften ziemlich beispiellose Erfolgsserien. Obwohl die D2 weitgehend mit dem jüngeren 2014er-Jahrgang spielte und zu großen Teilen sogar noch ein Jahr jüngere Spieler ihren Teil beitrugen, die eigentlich jetzt erst in die D-Jugend aufsteigen, waren sie vorbereitet für die neuen Aufgaben.
„Wir haben über alle Jahrgänge eine gute Mischung. Wir haben auch darauf geachtet, dass alle ihre richtige Position finden und auf ihre Einsatzzeiten kommen“, erklärte Weydmann-Kühn. Was ebenso für die Trainingsmöglichkeiten galt: „Wir haben es immer geschafft, das jeder auf seine Kosten kommt, obwohl wir über 30 Kinder haben.“
Insgesamt wurden die jungen Handballer aus Kriftel und Hofheim so bestmöglich gefördert, obwohl die D1 letztlich eine Spielklasse zu tief eingestuft und in der Bezirksliga unterfordert war. Sicher hätte sie auch in der Bezirks-Oberliga eine gute Rolle gespielt. So aber konnten die älteren Spieler teilweise schon in der C-Jugend Erfahrungen sammeln für das, was jetzt auf sie zukommt – während die Jüngeren viel Spielpraxis für die nächsten D-Jugend-Herausforderungen bekamen.
„Wir hatten am Anfang eine größere Leistungsspanne zwischen dem älteren und dem jüngeren Jahrgang, das haben wir ganz gut hinbekommen“, meinte Marie Weydmann-Kühn. Vom ersten Frust der verpatzten Quali über Seriensiege, daheim in der Schwarzbach- oder Brühlwiesenhalle ebenso wie in der Fremde, bis hin zu einer doppelten Meisterfeier.
Die Vereine gratulieren den Spielern ganz herzlich. Es wird im Rahmen eines großen Saisonabschlusses und der Vorstellung der neuen HSG Schwarzbach auch noch eine angemessene Meisterehrung geben. Ein Glückwunsch geht auch an die Trainerteams, die während der Saison mit viel Einsatz am Werke waren. Für die D1 sind das Ben Breitling, Patrick Weydmann-Kühn und Mika Weiner, auf der D2 saßen Marie Weydmann-Kühn, Tanja Stern und Niklas Radünz auf der Bank. Sie alle wollen in der kommenden Saison weitermachen.
Die erfolgreichen Spieler:
Tamme Eckstein, Henry Weydmann-Kühn, Class Weymann, Neo Euler, Luke Rupp, Elias Seibel, Felix Bick, Jonas Kaulard, Hugo von Canstein, Mert Tozar, Anton Hannig, Linus Reifmann, Jendrik Beck, Tonda Stern, Mika Euler, Julian Grube, Fabian Kiebinger, Benjamin Ritter, Nikita Hulko, Felix Stroh, Jeremy Eiring, Brajan Gremi, Kian Meriwether, Jonathan Glees, Anton Huthmacher, Moritz Egger

24 Feb. 2026
D2 ist Meister, D1 steht kurz davor
Die männliche D1- und D2-Jugend werden in dieser Saison vielleicht eine Doppel-Meisterschaft feiern können. Zwar sind noch ein paar Partien zu absolvieren, doch in den jeweiligen Spitzenspielen zeigten die Jungs jeweils eine starke Vorstellung und gewannen deutlich. Die D2 machte damit bereits ihr Meisterstück, denn zwei Spieltage vor Schluss sind sie von Platz eins nicht mehr zu verdrängen.
Die D1 wies den bisherigen Dritten Petterweil in die Schranken und gewann deutlich mit 32:18, wobei das Spiel schon früh mit einer Zehn-Tore-Führung entschieden war. Damit hat die Mannschaft des Trainertrios Ben Breitling, Patrick Weydmann-Kühn und Mika Weiner nach 14 Spielen auch 14 Siege auf dem Konto und eine unglaubliche Tordifferenz von plus 310. Die FTG Frankfurt als Zweiter hat vier Minuspunkte. Zwar spielen beide Mannschaften noch gegeneinander, doch die anderen Partien sollten für die D1 auf dem Weg zum Titel in der Bezirksliga Ost auf jeden Fall machbar sein. Ergebnisse in Testspielen haben gezeigt, dass die D1 auch in der höchsten Spielklasse, der BOL, gut hätte mithalten können. Aber in der Quali hat es leider nicht ganz gereicht. Der mögliche Meistertitel wäre dafür ein schönes Trostpflaster.
Bei der männlichen D2-Jugend war die Pole Position vor der Saison so noch nicht abzusehen. Doch dann eilte das Trainertrio Marie Weydmann-Kühn, Tanja Stern und Niklas Radünz mit den Spielern von Sieg zu Sieg und hat ebenso wie die D1 noch immer eine weiße Weste in der Bezirksklasse West. Nun konnte auch die zehnte Partie im Spitzenspiel bei Erbenheim/Eintracht Wiesbaden mit 19:14 gewonnen werden. Schon beim 7:1 sah es sehr gut aus, später kamen die Gastgeber zwar auf ein Tor heran. Doch brachten die Gäste das Spiel am Ende deutlicher und verdient nach Hause. Da eine Mannschaft zurückgezogen hat, sind es nur noch zwei Spiele. Bei vier Punkten Vorsprung und dem besseren Vergleich zum Zweiten Erbenheim haben die Jungs und Trainer den Titel schon in der Tasche. Und hoffen, dass es ihnen die D1 dann in wenigen Wochen nachmacht.

24 Feb. 2026
Männliche D2-Jugend: TV Erbenheim – JSG Schwarzbach 14:19 (8:10)
Meisterschaft im Spitzenspiel perfekt gemacht
Die Mannschaft sicherte sich mit diesem Sieg vorzeitig die Meisterschaft. Da noch zwei Spiele zu absolvieren sind, wird mit dem Feiern noch ein wenig gewartet – der Jubel der Jungs nach dem Spiel war dennoch schon jetzt riesengroß. Die Gäste aus Schwarzbach erwischten den deutlich besseren Start und gingen früh mit 4:0 in Führung. Erst nach über sechs Minuten gelang der Heimmannschaft der erste Treffer. Trotz der frühen Überlegenheit gestaltete sich die erste Halbzeit zunehmend ausgeglichener. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich Erbenheim zurück in die Partie. In der 26. Minute gelang sogar der Ausgleich zum 11:11. Das Trainerteam Tanja Stern, Niklas Radünz und Marie Weydmann-Kühn motivierte die Jungs dranzubleiben und so holte das Team in der Folge sieben Siebenmeter heraus, wovon sechs verwandelt werden konnten. In der Schlussphase konnte Erbenheim dem Druck nicht mehr standhalten, während Schwarzbach die Führung konsequent ausbaute und sich den verdienten Auswärtssieg sicherte. In einem hart umkämpften Spiel glänzte das Team insbesondere durch die starke Abwehrleistung auf allen Positionen und die hervorragende Leistung von Torhüter Kian.
Es spielten: Jeremy Eiring (4), Julian Grube (1), Anton Hannig (1), Tonda Stern (4), Henry Weydmann-Kühn (9), Fabian Kiebinger, Moritz Egger, Brajan Gremi, Anton Huthmacher, Kian Meriwether (Tor)