Männliche D1 qualifiziert sich sehr überzeugend für die Bezirksoberliga
Sie haben ihre Chance prima genutzt: Die männliche D1-Jugend hat sich für die Bezirks-Oberliga qualifiziert. Nachdem sie im Vorjahr unglücklich gescheitert waren, dann aber Meister in der Bezirksliga wurde, wollten sie nun unbedingt den Sprung in die höchste Klasse im Bezirk schaffen. Dafür mussten sie nach Holzheim reisen, kamen aber mit drei Siegen im Gepäck zurück. Dieser zweite Platz in der Fünfergruppe reichte.
In die Schlussrechnung schlich sich ein kleiner Schönheitsfehler ein, wichtig war das nicht. Das vierte von vier Spielen beim Qualifikationsturnier für die Bezirksoberliga verloren die männlichen D-Jugend-Handballer von der JSG Schwarzbach, die Zugehörigkeit zu der höchsten Spielklasse des großen Bezirks Wiesbaden-Frankfurt aber hatten sie sich vorher schon gesichert, und das sehr überzeugend und unter großem Jubel.
„Wir sind sehr zufrieden, dass wir die BOL erreicht haben, das war unser großes Ziel“, freute sich Marie Weydman-Kühn aus dem Trainerteam der Spielgemeinschaft aus Hofheim und Kriftel. Und keine Selbstverständlichkeit, das hatte ein Teil der Mannschaft im ersten D-Jugend-Jahr erlebt. 2025 verpasste man noch gemeinsam mit dem älteren Jahrgang die Bezirksoberliga – um in der Folge dann mit 18 Siegen aus 18 Spielen und herausragendem Torverhältnis den Meistertitel in der Bezirksliga zu gewinnen. Diesmal aber glückte der Sprung in die oberste Etage, mit starken Leistungen von der ersten Minute an.
„Da sieht man, was möglich ist, wenn wir so gut zusammenspielen“, lobte Weydmann-Kühn insbesondere den Auftritt im ersten Spiel am Sonntagvormittag, gleich gegen den Gastgeber und Mitfavoriten TuS Holzheim. Von der ersten Minute hellwach, in Defensive und Offensive auf dem Punkt da, gab es einen klaren 15:8-Sieg. Es folgten ein noch deutlicheres 19:2 gegen die HSG Neuenhain/Altenhain und ein 10:6 gegen die HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim – dem laute Begeisterung folgte, weil damit die Qualifikation praktisch sicher war.
Die 9:11-Niederlage in der letzten Begegnung gegen die JSG Erbenheim/VfR/Eintracht Wiesbaden war auch der nachlassenden Spannung nach der geschafften Herausforderung geschuldet und kostete den Turniersieg, war aber nicht von größerer Bedeutung, weil die ersten beiden Teams aus jedem der fünf Qualifikationsturniere der zehn Mannschaften umfassenden Bezirksoberliga zugeordnet werden. „Im vierten Spiel haben wir nicht mehr ganz abgerufen, was an Potenzial da war. Aber die ersten drei Spiele haben wir stark gespielt, gegen gute Gegner“, urteilte Marie Weydmann-Kühn und schloss: „Insgesamt ist das ein wirklich toller Erfolg.“
Es spielten: Hugo von Canstein, Ben Hedtler, Mika Euler, Felix Stroh, Tamme Eckstein, Tonda Stern, Felix Bick, Henry Weydmann-Kühn, Linus Reifmann, Jeremy Eiring und Anton Hannig.








