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13 Sep. 2026
Männer I: HSG Schwarzbach – HSG Hochheim/Wicker II 45:21 (20:8)
Erstes Ausrufezeichen zum Auftakt mit 24 Toren Differenz
Endlich geht’s wieder los! Zum ersten Heimspiel in der Saison 26/27 empfing die HSG Schwarzbach die Gäste von Hochheim/Wicker rund um die Saisonauftakt-Feier in der Schwarzbachhalle. Nach einer überragenden Vorbereitung mit intensiven Trainingseinheiten und starken Testspielen, war die Mannschaft heiß darauf, endlich in die neue Saison zu starten. Und genau das zeigte sich von Minute 1 an. Nach einem zunächst ausgeglichenen Spiel, bei dem es nach sieben Minuten 4:3 stand, legte die HSG einen furiosen Lauf hin. In der Abwehr wurde „Beton angerührt“, und auch der Eddersheimer Neuzugang Dominik Klein im Tor war in der Phase nicht zu überwinden, so dass zwölf Minuten später ein 13:3 auf der Anzeigetafel stand.
Auch im weiteren Spielverlauf ließ die HSG keinen Zweifel daran aufkommen, wer die Partie gewinnen würde. Mit hoher Intensität, großer Einsatzbereitschaft und einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde der Vorsprung souverän ausgebaut. „Besonders schön war dabei, dass die beiden Duelle gegen Hochheim/Wicker in der vergangenen Saison erheblich knapper und hitziger waren“, blickt die HSG zurück. Dieses Mal konnte die HSG von Beginn an die Kontrolle über die Partie an sich reißen und den Saisonstart erfolgreich gestalten. Nach der Pause schraubten die Männer den Abstand schnell auf über 20 Tore. Es wurde schon auf der Tribüne spekuliert, ob seltene 50 geworfene Tore zu knacken sind. Der neue Trainer Dennis Gendritzki konnte sehr zufrieden sein und allen Spielern ihre Anteile geben.
Nach dem Spiel wurden noch zwei neue Awards an besonders herausragende Spieler verteilt.
Der „Flamongo of the Match” ging an Mika Weiner. “Mit unglaublichen 18 Toren war er offensiv nicht aufzuhalten und hatte einen maßgeblichen Anteil an dem überaus erfolgreichen Saisonauftakt“, so das Team. Ben Büchter hingegen ist der „Arbeiter des Spiels“, dazu loben die Kollegen: „Egal ob Angriff oder Abwehr, Ben zeigte durchweg eine außergewöhnliche Mentalität, warf sich in jeden Zweikampf und ging mit maximalem Einsatz voran.“ Und entsprechend zufrieden fällt die Bilanz des HSG-Männer aus: „Ein rundum gelungener Start in die neue Saison und ein erstes starkes Ausrufezeichen unter dem neuen Namen HSG Schwarzbach. So kann es weitergehen.“
Es spielten: Marius Kraus, Dominik Klein (Tor), Marc Stroh, Marc Reuther (1), Johannes Stockhofe (3), Christian Schröder (3), Max Schubert (1), Ben Büchter (3), Fynn Lange (3), Malte Braun (6), Jannik Poch, Mika Weiner (18/4), Connor Pfeil (5), Kevin Pappisch (2).

9 Sep. 2026
F1-Jugend: Testspiel in Nordenstadt
Vor Rundenbeginn hat die F1 noch ein letztes Testspiel bestritten, um am nächsten Wochenende in die Saison mit ihrer Turnierrunde zu starten. „Es war schön zu sehen, wie die Kinder die Trainingsinhalte und die Erfahrungen aus dem letzten Trainingsspiel direkt umgesetzt haben, sodass dem Gegner immer mal wieder der Ball weggeschnappt werden konnte und sogar fünf Kinder ein Tor erzielt haben“, freuen sich die Trainer. So wurde es ein schönes faires Spiel auf Augenhöhe. Ein Dank geht an Nordenstadt, die gerne die drei Halbzeiten mitmachten.
Es spielten: Loki, Tarje, Max, Leon, Leo, Ian, Bjarne, Anissa, Hanna, Leila, Theodor , Felix, Max, Jan, Tamina

7 Sep. 2026
Weibliche C1-Jugend: HSG Schwarzbach – HSG Rodgau/Nieder-Roden 31:24 (15:11)
Gelungene Regionalliga-Premiere für die U14
Einen gelungenen Einstand in die neue Saison feierten die U14-Mädels. Am Ende leuchtete ein verdienter 31:24-Erfolg auf der neuen Anzeigetafel der gut gefüllten Schwarzbachhalle – und damit der perfekte Start in die Regionalliga-Saison. Beide Mannschaften waren ohne Niederlage durch ihre jeweilige Qualifikationsgruppe marschiert. Entsprechend entwickelte sich von Beginn an eine intensive und hochklassige Partie auf Augenhöhe. Die Schwarzbacherinnen, angeführt von ihrer starken Torhüterin Emily Amende, fanden gut in die Begegnung, ließen jedoch zunächst ungewohnt viele gute Chancen ungenutzt. Bis zum 5:5 verlief die Partie im Gleichschritt, ehe die Gäste mit einem Doppelschlag erstmals etwas davonzogen. Doch genau dieser kleine Rückstand schien die Gastgeberinnen endgültig zu wecken. Nun zeigte sich auch die große Stärke der HSG: die Breite des Kaders. Mit viel Tempo, einer stabilen Abwehr und immer neuen Impulsen von der Bank starteten die Schwarzbacherinnen einen 9:1-Lauf und drehten die Partie innerhalb weniger Minuten auf 14:8. Die Trainer Marc Reuther und Johannes Stockhofe zeigten sich mit der ersten Halbzeit durchaus zufrieden, mahnten aber, das Tempospiel konsequent beizubehalten.
Gesagt – getan. Bereits in den ersten vier Minuten der zweiten Hälfte überrollten die Gastgeberinnen ihre Gegnerinnen förmlich. Drei schnelle Treffer, unter anderem von Elisa Hendler und der über die gesamte Partie hinweg bärenstarken Philine Jung, zwangen die Gäste beim Stand von 19:11 früh zur Auszeit. Anschließend pendelte sich der Vorsprung zunächst bei rund sechs Toren ein. Doch plötzlich schlich sich etwas Sand ins Schwarzbacher Getriebe. Unnötig risikoreiche Aktionen und einfache technische Fehler brachten Rodgau/Nieder-Roden noch einmal zurück ins Spiel. Aus dem komfortablen Vorsprung wurde beim 26:23 plötzlich wieder eine spannende Schlussphase. Doch die Heim-Sieben bewies Nervenstärke. Nach einer Auszeit fanden die Schwarzbacherinnen wieder zu ihrer Struktur und ihrem Tempo zurück, übernahmen erneut die Kontrolle und brachten den Sieg souverän über die Zeit. Am Ende fiel der Erfolg vielleicht um das ein oder andere Tor zu deutlich aus – verdient war der Heimsieg aber allemal. „Holprige Phasen sind zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison nicht ungewöhnlich. Aber die Breite unseres Kaders ist ein echtes Faustpfand“, bilanzierte Coach Stockhofe nach dem Spiel zufrieden.
Es spielten: Emily Amende, Josephine Geipel (Tor), Philine Jung (8), Helena Pipic (3), Elisa Hendler (4), Mara Tonhauser (2), Louisa Rösler (4), Zara Salandy (6/2), Nele Kähler (1), Lotta Großmann, Nina Krußig (1), Cleo Owen, Sara Boskovic, Jonna Vitze (2)

6 Sep. 2026
Saisonauftakt erstmals unter einem Namen – HSG Schwarzbach
Die Handballer vom TV Hofheim und der TuS Kriftel in den Startlöchern. Am Wochenende beginnt die Saison 2026/27. Es wird eine ganz besondere Spielzeit sein, denn erstmals gehen beide Vereine als Handball-Spielgemeinschaft HSG Schwarzbach mit allen Teams an den Start. Die Handball-Familie ist damit komplett vereint. Nachdem zuvor schon die Männer als MSG Schwarzbach und die männlichen Jugendlichen als JSG Schwarzbach in der Halle aktiv waren, hält nun auch der weibliche und Damenbereich Einzug. Seit dem 1. Juli ist die Spielgemeinschaft besiegelt.
Nun freuen sich alle Beteiligten, unter dem neuen Namen die neue Saison zu gehen. Diese beginnt gleich für fast alle Mannschaften mit den ersten Spielen. Die Handballer laden passend dazu zum Saisonauftakt für Samstag, 12. September, in die Schwarzbachhalle ein, drei Spiele stehen auf dem Programm, die es in sich haben und ein Trainer-Wiedersehen bescheren. Um 16 Uhr starten die Damen I in der Oberliga gegen Nachbar TuS Nordenstadt. Die Gäste hat jahrelang Dennis Gendritzki trainiert, der nun neuer Coach der Schwarzbach-Männer wiederum ist. Diese steigen dann um 18 Uhr ins Saisongeschehen ein mit ihrem Heimspiel gegen Hochheim/Wicker II. Dort wiederum sitzt Daniel Roßmeier auf der Bank, der bis vergangene Saison Trainer der MSG I in Kriftel und Hofheim war. Den Spieltag komplettiert dann um 20 Uhr die MSG II gegen Dotzheim/Schierstein IV.
Rund um den Saisonauftakt wird es natürlich Essen und Trinken sowie Informationen zur neuen HSG Schwarzbach geben. Besucher können dem Förderverein beitreten, sich über Unterstützung des Vereins informieren. Alle Spieler, Mitglieder, Fans, Freunde und Unterstützer sind zum Saisonauftakt willkommen. Den aktiven Handballern wünscht die HSG eine erfolgreiche, reibungslose vor allen Dingen verletzungsfreie Saison.
Eine ganz besondere Spielzeit wird es auch für die Jugend der HSG Schwarzbach. Fast alle Teams in den Altersklassen sind besetzt. Teilweise gehen sie mit Erster und Zweiter Mannschaft an den Start. Einige Teams haben es durch die Qualifikation in höhere Spielklassen schafft und wollen sich dort sehr gut präsentieren. Gleich mehrfach ist die HSG durch ihre Kooperationen oder auch direkt in überregionalen Spielklassen vertreten. Die weibliche C-Jugend hat als Sieger des Qualifikationsturniers die Regionalliga erreicht, könnte dort wie bereits in der vergangenen Saison eine gute Rolle spielen. Der Platz 1 beim renommierten Schmelz-Cup im Wien vor einigen Tagen war schon mal ein Fingerzeig. Auch die weibliche B-Jugend hat sich für die Regionalliga qualifiziert, die gibt es eine weitere Besonderheit, denn zudem treten die Spielerinnen aus Kriftel und Hofheim unter der Flagge der TSG Münster auch in der Bundesliga an und schnuppern dort Deutschland-Handball Luft. Im männlichen Bereich können einige Jungs der B-Jugend über die Grenzen des Bezirks hinaus aktiv werden. Auch sie spielen in einer Kooperation bei der TSG Münster in der Regionalliga.
Trainer und Betreuer haben ihre Teams intensiv vorbereitet auf die neue Saison und hoffen nun auf einen guten Verlauf, engagierte Teams, vor allen Dingen auch viele Fans auf der Tribüne zu den Spielen. Gut aufgestellt ist die HSG auch im Kleinstbereich. Von den Mini-Berries und den kleinen Gauklern über die G-Jugend, die F2 bis zur F1 tummeln sich hier viele ganz viele Kinder vor allen Dingen im Training. Für einige beginnt allerdings auch bereits der „Ernst des Handball-Lebens“, wenn sie an Spielfesten und Turnierrunden teilnehmen. Dadurch sollen sie spielerisch an den Handball Sport herangeführt werden, um dann irgendwann auch einmal, so wie jetzt ihre großen Idole, auf dem Feld stehen zu können.
Vorschau:
Samstag, 12. September
Damen I: Schwarzbach – TuS Nordenstadt 16 Uhr, SBH
Männer I: Schwarzbach – HSG Hochheim/Wicker 18 Uhr, SBH
Männer II: Schwarzbach – Dotzheim/Schierstein IV 20 Uhr, SBH
Männl. A-Jugend: Breckenheim/Wallau – Schwarzbach 19 Uhr
Weibl. B-Jugend: Mainz/Nieder-Olm – TSG Münster (Bundesliga, mit Spielerinnen der HSG in Kooperation) 17.30 Uhr
Weibl. D-Jugend: HSG Epp/La – Schwarzbach 14.45 Uhr
Männl. D1-Jugend: TV Petterweil – Schwarzbach 17.45 Uhr
F1-Jugend: Turnierrunde Team I in Münster ab 10.20 Uhr
G-Jugend: Spielfest in der Brühlwiesenhalle Hofheim ab 14 Uhr
Sonntag, 13. September
Damen II: Schwarzbach – TG Sachsenhausen 15.30 Uhr, Liederbachhalle
Weibl. B-Jugend: Kleenheim/Langgöns II – Schwarzbach 14.30 Uhr
Männl. B-Jugend: TSG Münster (mit HSG-Spielern) – Dotzheim/Schierstein 13.45 Uhr, Eichendorffhalle Münster
Weibl. C1-Jugend: Breckenheim/Wallau – Schwarzbach 11 Uhr
Weibl. C2-Jugend: Schwarzbach – Wehrheim/Obernhain 14 Uhr, SBH
Männl. C1-Jugend: TV Hattersheim – Schwarzbach 16 Uhr
Weibl. D2-Jugend Hattersheim/Sindlingen/Zeilsheim – Schwarzbach 13 Uhr
Männl. D2-Jugend: TSG Oberursel II – Schwarzbach 12 Uhr
Männl. E1-Jugend: Schwarzbach – TSG Eddersheim 10 Uhr, SBH
Männl. E2-Jugend: Schwarzbach – Schwalbach/N’höchstadt 12 Uhr, SBH
F1-Jugend: Turnierrunde Team II bei Main-Nidda ab 10.40 Uhr

6 Sep. 2026
F2 zum Auftakt als Spielfest-Gastgeber
Die F2-Jugend feierte einen gelungenen Start in die Spielfestsaison – und das gleich als Gastgeber in der Brühlwiesenhalle. Die Kinder gingen konzentriert und motiviert zu Werke und wurden durch torreiche Spiele sowie starke Abwehrarbeit belohnt. In den Spielpausen stand wie immer ein Spielparcour mit sechs Bewegungstationen für alle Kinder zur Verfügung. Ein großes Dankeschön geht an alle Eltern für die tatkräftige Unterstützung bei der Bewirtung sowie die Jugendspieler für ihren Einsatz als Schiedsrichter und Betreuer an den Spielstationen.

6 Sep. 2026
Weibliche C-Jugend beim Schmelz-Cup in Wien
Zwischen Schienenchaos, Teamgeist und Gänsehaut mit den „Hammerberries“
Für die weibliche C-Jugend der HSG Schwarzbach ging es jetzt nach Wien zum internationalen Schmelz-Cup. Mit den Teams „Hammer“ und „Berries“ wollten unsere 17 Spielerinnen nicht nur sportlich Erfahrungen sammeln, sondern vor allem als Mannschaft weiter zusammenwachsen. Dass diese Reise dabei bereits mit einer gehörigen Portion Abenteuer beginnen würde, ahnte zu Beginn noch niemand. Eigentlich war der Plan einfach: gemeinsam in den Zug steigen, gemeinsam nach Wien fahren und gemeinsam ankommen. Die Realität sah etwas anders aus. Zugausfälle, Verspätungen und Schienenersatzverkehr machten aus der Anreise eine echte Geduldsprobe. Während ein Teil der Mannschaft bereits im Zug saß, mussten andere plötzlich auf Busse und alternative Verbindungen ausweichen. Die 17 Mädchen wurden auf unterschiedliche Wege verteilt – und ausgerechnet auf einer Reise, bei der es von Anfang an um Zusammenhalt gehen sollte, waren wir plötzlich nicht mehr alle zusammen.
Doch vielleicht war genau das die erste Lektion dieser Fahrt. Denn irgendwann hieß es: Salzburg. Dort fanden die verschiedenen Reisegruppen wieder zusammen. Die Erleichterung war groß, die Geschichten über die vergangenen Stunden noch größer. Und plötzlich war wieder dieses Gefühl da: Wir sind wieder komplett. 17 Mädchen. Wieder vereint. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand wusste: Dieses Bild sollte uns bis ins Finale begleiten.
In Wien angekommen, wartete der Schmelz-Cup – ein hervorragend organisiertes internationales Jugendturnier mit Mannschaften aus verschiedenen Ländern und einem beeindruckenden Teilnehmerfeld. Insgesamt gingen 55 Nachwuchsmannschaften aus sechs Nationen an den Start. Unsere 17 Mädchen traten dabei in zwei Teams an: „Hammer“ und „Berries“. Zwei Mannschaften, unterschiedliche Spiele, unterschiedliche Herausforderungen – aber ein gemeinsames Schwarzbach-Trikot und vor allem ein gemeinsamer Gedanke: Wir gehören zusammen.
Neben dem Handball standen deshalb auch ganz bewusst Einheiten im Bereich Mentaltraining und Teambuilding auf dem Programm. Es ging darum, sich selbst besser kennenzulernen, Verantwortung zu übernehmen, miteinander zu kommunizieren und zu verstehen, was eine Mannschaft wirklich stark macht. „Denn Teamgeist entsteht nicht automatisch dadurch, dass man gemeinsam auf dem Spielfeld steht. Teamgeist entsteht in den Momenten dazwischen“, sagt Trainer Johannes Stockhofe, der von seinen beiden Co-Trainer Jan Polinski und Marc Reuther unterstützt wurde. „Beim gemeinsamen Essen. Beim Warten auf den nächsten Zug. Beim Anfeuern der anderen Mannschaft. Beim Trösten nach einem verlorenen Spiel. Beim Lachen spät am Abend. Und vor allem dann, wenn es darauf ankommt, füreinander da zu sein. Und Teamgeist erwirbt man nicht einmal und hat ihn dann, sondern Teamgeist wird jede Sekunde gelebt.“
Sportlich bot das Wochenende alles, was ein internationales Turnier ausmacht: spannende Spiele, neue Gegnerinnen, ungewohnte Situationen und jede Menge Erfahrungen. Die „Hammer“ erwischten die schwerere Vorrundengruppe, mussten unter anderem gegen das spätere Finalteam WAT Atzgersdorf ran. In einem intensiven Spiel unterlagen sie 9:14 – doch genau solche Begegnungen sind es, die eine Mannschaft weiterbringen. Am Ende erreichten die „Hammer“ das B-Finale, wo sie sich einer ungewohnten 6:0-Abwehr konfrontiert sahen. Auch die „Berries“ hatten bereits erfahren müssen, dass diese ungewohnte Spielweise schwer zu bespielen war und trotz deutlich besserer Spielanlagen mussten sich beide Teams mit einem Tor geschlagen geben. Währenddessen kämpften sich die „Berries“ Schritt für Schritt durch das Turnier. Im Halbfinale lagen sie bereits 1:5 zurück, bevor sie das Spiel auf spektakuläre Art und Weise drehten. Die Spielerinnen feuerten sich gegenseitig an, fieberten bei den Spielen des jeweils anderen Teams mit und feierten gemeinsame Erfolge genauso wie sie gemeinsam mit Niederlagen umgingen. Beim herausragenden Spiel um Platz 3 der männlichen D-Jugend versagten schon einigen Mädels das erste Mal die Stimme, aber die Jungs sollten am Folgetag nicht weniger laut sein. Am Sonntagmorgen war es soweit: Finaltag in der Wiener Stadthalle. Eine große Halle, große Kulisse, große Gefühle. Sogar ein auf der Zugreise kennengelernter Fan besuchte extra die Halle und feuerte tatkräftig mit an. Und natürlich die Jungs der D-Jugend. Und wie es in Salzburg anfing, so ging es auch in Wien zu Ende: mit sehr fairer Erlaubnis des Finalgegners wurden aus zwei getrennten Teams wieder eines. Was folgte, war ein Finale, in dem die Mädchen noch einmal alles auf die Platte brachten. Mit Mut, Leidenschaft und einer unglaublichen Geschlossenheit setzten sie sich gegen den amtierenden österreichischen Meister MADx WAT Atzgersdorf mit 23:18 durch. Turniersieg! Der Pokal ging nach Kriftel und Hofheim.
Was von Wien bleibt? Natürlich bleiben die Ergebnisse. Der Finalsieg. Der umjubelte Pokal. Die vielen Tore. Die starken Aktionen. Die internationalen Gegnerinnen. Aber wahrscheinlich werden es nicht diese Zahlen sein, an die sich die 17 Mädchen in ein paar Jahren zuerst erinnern. Sie werden sich an den völlig chaotischen Zug erinnern. An Schienenersatzverkehr und Verspätungen. An Salzburg. An gemeinsame Abende. An Lachen, Tränen und schlaflose Stunden. An verlorene Stimme und gewonnene Eindrücke. An Mentaltraining und Gespräche, die vielleicht mehr bewirkt haben, als man im ersten Moment gedacht hat. An das gegenseitige Anfeuern. An die Spiele von „Hammer“. An die Spiele der „Berries“. Vor allem an das Spiel der „Hammerberries“. Und der Trainer ist begeistert: „Ein Team erkennt man nicht daran, wie es gemeinsam gewinnt. Ein Team erkennt man daran, wie es gemeinsam durch alles hindurchgeht. Und genau das haben unsere 17 Mädchen in Wien eindrucksvoll gezeigt: HSG Schwarzbach – Hammer & Berries: Zwei Teams. Eine Mannschaft. Eine Reise, die bleibt.“

1 Sep. 2026
Fledermaus-Pokal in Idstein: E-Jugend mit zwei Teams am Start Ein ereignisreicher Turniertag liegt hinter unserer männlichen E-Jugend! Beim Fledermaus-Pokal in Idstein war die HSG Schwarzbach gleich mit zwei Mannschaften vertreten. Team Marcus und Team Flo gingen in getrennten Turnierrunden an den Start und sorgten für jede Menge Einsatz, Spaß und spannende Spiele. 🤾♂️ 🥇 Team Marcus holt den Pokal! Für das Team rund um Trainer Marcus Pabst hätte der Turniertag kaum besser laufen können. In der Gruppenphase wurde zunächst im 3-gegen-3 gespielt. Gegen die JSG Bieber/Heuchelheim erwischten unsere Jungs einen starken Start und konnten das Spiel souverän für sich entscheiden. Im zweiten Gruppenspiel wartete mit dem TV Nierstein bereits ein deutlich stärkerer Gegner. In einem engen und umkämpften Spiel bewies die Mannschaft Nervenstärke und setzte sich erneut durch. Damit war der Gruppensieg perfekt! 💪 Im Halbfinale ging es anschließend im 6-gegen-6 weiter. Mit Eintracht Frankfurt wartete ein richtig starker Gegner. Zunächst lief es nicht nach Plan und die HSG lag mit vier Toren zurück. Doch Aufgeben war keine Option! 🔥 Unsere Jungs starteten eine starke Aufholjagd, kämpften sich Tor um Tor zurück und drehten das Spiel mit großem Einsatz und einer tollen Mannschaftsleistung. Finale! Dort kam es erneut zum Duell mit dem TV Nierstein. Das Finale entwickelte sich zu einem spannenden Spiel auf Augenhöhe. Beide Teams kämpften um jeden Ball – am Ende hatte die HSG Schwarzbach knapp die Nase vorn! Eine großartige Leistung und ein verdienter Turniersieg nach einem langen und intensiven Turniertag. Herzlichen Glückwunsch an die Jungs und Trainer Marcus! 👏🥳
💪 Team Flo: Mit viel Einsatz dabei! Auch Team Flo rund um Trainer Florian Schmitt war in einer eigenen Turnierrunde mit viel Spaß und Einsatz am Start. Für den ganz großen Wurf und den ersten Platz hat es diesmal zwar nicht gereicht … Aber unsere Jungs haben gekämpft, alles gegeben und jede Menge wertvolle Turniererfahrung gesammelt. Und mal ehrlich: Dabei sein ist alles! 🥳 Weiter so, Team Flo! Der nächste Pokal kommt bestimmt. 😉
❤️ Zwei Teams, ein gemeinsamer Turniertag Egal ob Pokalsieger oder nicht – beide Mannschaften haben die HSG Schwarzbach in Idstein klasse vertreten. Viel Bewegung, spannende Spiele, großer Kampfgeist und vor allem jede Menge Freude am Handball machten den Turniertag zu einem tollen Erlebnis. Ein großes Dankeschön an die mitgereisten Eltern für die lautstarke Unterstützung am Spielfeldrand! 👏📣 Wir sind stolz auf beide Teams und freuen uns schon auf die nächsten Spiele! 🏆 Herzlichen Glückwunsch an Team Marcus zum Turniersieg und ein großes „Gut gekämpft!“ an Team Flo!

1 Sep. 2026
Abenteuer Wien: Männliche D1-Jugend wächst beim Schmelzcup weiter zur Einheit Ein unvergessliches Handball-Wochenende liegt hinter der männlichen D1-Jugend der HSG Schwarzbach: Gemeinsam mit der weiblichen C-Jugend machte sich der Jahrgang 2014 auf den Weg nach Österreich, um sich beim internationalen Schmelzcup in Wien mit starken gegnerischen Teams zu messen. Bereits die Anreise am Donnerstagmorgen um 6.45 Uhr stellte das Nervenkostüm auf die Probe. Zugausfälle und erhebliche Verspätungen führten dazu, dass das Team erst gegen 21 Uhr seine Unterkunft – einen Klassenraum in einer Wiener Schule – beziehen konnte. Doch trotz der Strapazen war die Stimmung bei den Jungs, den beiden Trainern und den beiden Betreuern von Beginn an hervorragend. Am Freitag startete der sportliche Teil des Turniers mit den ersten drei Gruppenspielen. Die D1-Jugend zeigte sofort eine überragende Mannschaftsleistung, fand auf dem Feld noch enger zusammen und sicherte sich drei souveräne Siege: Gegen die Handball Wölfe Wien hieß es 13:7, den UHC Hollabrunn schlug man mit 11:5, und auch gegen WAT Fünfhaus behielt das Team mit 10:7 die Oberhand. Nach der stimmungsvollen Eröffnungsfeier auf dem Turniergelände feierten die Jungs mit der weiblichen C-Jugend einen ausgelassenen Karaoke-Abend voller Musik, Party und bester Laune. Der Samstag brachte das finale Gruppenspiel gegen den stärksten Vorrundengegner West Wien Handball 2, das nach einem packenden Schlagabtausch 6:6 endete. Als Gruppenzweiter zog die HSG ins Halbfinale ein, wo mit den HC FIVERS WAT Margareten ein Hochkaräter wartete. Trotz des großartigen Kampfgeistes mussten sich die Jungs mit 6:12 geschlagen geben. Im Spiel um Platz drei gegen West Wien Handball 1 fehlte beim 4:5 in letzter Sekunde das nötige Quäntchen Spielglück. Die Enttäuschung währte jedoch nur kurz; der stolz herausgespielte 4. Platz wurde abends in der Unterkunft gebührend gefeiert. Am Sonntag galt die volle Energie der Unterstützung der weiblichen C-Jugend, die gleich mit zwei Teams vertreten war. In der beeindruckenden Kulisse der Wiener Stadthalle schrie sich die D1-Jugend für ihre Vereinskolleginnen die Seele aus dem Leib. Die lautstarken „HSG Schwarzbach“-Rufe zeigten Wirkung: Die Mädels holten sich im Finale den Turniersieg. Nach einer gemeinsamen Stärkung bei McDonald’s trat die Reisegruppe glücklich den Heimweg nach Kriftel und Hofheim an. Dieses Wochenende war ein voller Erfolg – auf und neben dem Feld ist das Team eng zusammengerückt und brennt nun voller Vorfreude auf den Saisonauftakt am 12. September.